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Der Innenhof -
einer der stimmungsvollsten Schlosshöfe Südtirols

Innenhof der Hofburg nach Südwesten
Der Innenhof der Hofburg mit den Renaissanceloggien in den drei Geschossen im Süden und Norden, mit den geschlossenen Barockfassaden im Osten und Westen, dem alten Burgtor und dem Marmorportal und Türmchen der Hofkirche gehört zu den stimmungsvollsten Schloßhöfen Südtirols.

Fürstbischof Kardinal Andreas von Österreich begann um 1595 mit dem Umbau der Hofburg. In den dreigeschossigen Arkaden rund um den Innenhof sollten 44 Terracottafiguren des Schongauer Bildhauers Hans Reichle den Stammbaum der Habsburger präsentieren. Die ihm nachfolgenden Fürstbischöfe Christoph Andrä von Spaur und Kaspar Ignaz Graf von Künigl führten den Umbau zwar weiter, jedoch nicht nach den Plänen des Kardinals Andreas von Österreich.

Beim Errichten der Nordfassade griff Hans Reichle, der nun den Umbau leitete, auf die Pläne Alberto Luccheses, dem Baumeister des Kardinals Andreas von Österreich zurück. Somit entstand eine zweite Fassade mit manieristischen Arkaden und damit die Möglichkeit, die Figuren Reichles auch dort in den Pilasternischen aufzustellen.
 
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