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Meister Hans Klocker

Die Altar-Werkstatt des Hans Klocker hatte für die Jahre zwischen 1475 und 1500 gewissermaßen die Monopolstellung in Brixen inne. Die Werkstatt lieferte große Altäre in den Bozner Raum und ins Unterland, so für Tramin, St. Leonhard in Passeier, Pinzon, Castelfeder, Kaltern, Nals und Bozen.

Maria aus einer Krönungsgruppe, Kans Klocker, um 1498   Im Brixner Raum standen Altäre in Schalders und Villnöß. Häufig griff Klocker die Szene der Anbetung des Kindes in seinen Schreinaltären auf. Vom Kalterer Schnitzaltar ist die kniende Maria aus einer Krönungsgruppe gezeigt.

Aus Brixen und dem Eisacktal blieben zahlreiche Skulpturen von Klockeraltären erhalten. Klocker holte sich seine künstlerischen Anregungen aus den Holzschnitten von Martin Schongauer und dem Meister E.S. Die immer gleich gestalteten Anbetungsszenen sprechen geradezu für eine „Fließbandarbeit”. Mehrere Schnitzerhände waren in der Werkstatt beteiligt. So erklären sich die oft nicht unwesentlichen stilistischen Unterschiede. Auf einer früheren Stilstufe liegen die drei Altarskulpturen, die nach St. Jakob in Grissian geliefert wurden.
 
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